An unserer Schule unterrichten derzeit 28 Sonderpädagogen und Fachlehrer, unterstützt von 3 städtischen Angestellten, 2 Lehramtsanwärterinnen, 2 Jahrespraktikanten und 2 Zivildienstleistenden die etwa 110 Schülerinnnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Weitere Integrationshelfer unterstützen einzelne Schüler.
Zur Zeit werden unsere Schüler im Alter von 6 Jahren bis höchstens 25 Jahren in 11 Klassen gefördert.
Wie alle Schulen für Geistigbehinderte in Nordrhein-Westfalen streben wir als Ziel für unsere Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Leitidee Selbstverwirklichung in sozialer Integration an.
Unsere Schule ist nicht nur ein Lernort sondern stellt in besonderem Maße immer auch einen Lebensraum dar. Die Ganztagsform und der überwiegend ganzheitliche Ansatz unserer Schule unterstreichen dies zusätzlich.
„Leben lernen“ und „Lernen lernen“ sind Konzeption und Zielsetzung und sollen möglichst erlebnis- und handlungsorientiert in Erfahrungs-, Lern- und Arbeitsprozessen umgesetzt werden. Entsprechend gestaltet ist die Struktur dieser Schule mit ihren Lern-, Arbeits- und Erlebnisbereichen.
Dazu sind natürlich Klassenräume mit Nebenräumen für das Lernen von jeweils 8 -12 Schülerinnen und Schülern vorhanden. Sie sind aber auch mit einer Spüle und einem Geschirrschrank für die Frühstücksvorbereitung ausgestattet.
Hinzu kommen die bekannten Unterrichtsräume für Musik, Werken, Hauswirtschaft, Textiles Gestalten, Turnen sowie eine Holz- und Metallwerkstatt und ein Lehrschwimmbecken.
Ungewöhnlicher für eine Schule sind dann schon das Theater, der Freizeitbereich mit Kicker, Flipper und Billardtisch, die Trainingswohnung für die erwachsenen Werkstufenschüler, die Fahrradwerkstatt, der Psychomotorikraum für die schwerer behinderten Schülerinnen und Schüler, das allseits beliebte Hüpfkissen, die verschiedenen Fahrräder, Tischtennisplatten, die Gartenbeete, der Zierpflanzen-Innenhof und unsere selbstgestalteten Außenanlagen mit neuem Weidentunnel und Weidenzelt.
Die bewusst „praktisch-bildend“ ausgerichtete Pädagogik unserer Schule erfordert entsprechende Lernmaterialien, die es oft nicht fertig zu kaufen gibt, die die Lehrer selbst herstellen oder sammeln. Spiele und Modelle zum Erfahren von Zusammenhängen, Realmedien aus dem Alltags- und Berufsleben und alles oben Genannte sind Hilfsmittel, um die Welt für unsere Schülerinnen und Schüler durch konkretes „Be- greifen“ „begreifbar“ zu machen.
Auf den nächsten Seiten stellen sich Ihnen die einzelnen Klassen vor.