Einleitendes
Das Tanzprojekt „Take-Off – Junger Tanz“ besteht seit Frühling des Jahres 2007 für einige der Düsseldorfer Regelschulen in Primar- und Sekundarstufe als auch für ausgesuchte Förderschulen unterschiedlichen Förderschwerpunktes im eben genannten Alterstufenbereich. Die Stadt Düsseldorf und ihr Kulturinstitut unterstützen dabei die Finanzierung dieses Ereignisses insofern, als dass Tanzpädagogen und Professionelle Tänzer mit ihrer Unterstützung die Übungseinheiten pro Woche innerhalb eines Schuljahres an jeweils diesen Schulen stattfinden lassen können. In diesem Zuge kommt es 2mal jährlich in einer Art Projektpräsentation zur Aufführung des Einstudierten auf der großen Bühne des Tanzhauses NRW in Düsseldorf.
Seit Frühling letzten Jahres gibt es eine fest etablierte Tanzgruppe mit Jugendlichen aus der Berufspraxisstufe unserer Schule, welche sich regelmäßig einmal wöchentlich für eine Doppelstunde in der Turnhalle bzw. im Essraum unserer Schule zum Proben und Trainieren trifft.
Künstlerisch angeleitet wird das Projekt vom Choreographen und Tanzpädagogen Andreas Simon als auch  pädagogisch mit begleitet von der Sonderschullehrerin Carmen Vormbrock.

Konzeption
Innerhalb des Tanzprojektes „Take-Off – Junger Tanz“ und unserer hiermit verknüpften Partnerschaft mit dem Tanzhaus NRW in Düsseldorf hat sich erstmalig Tanz als reguläres Unterrichtsfach im wöchentlichen Stundenplan auch an unserer Schulform etabliert.
Die Schülerinnen und Schüler studieren im Rahmen des Schuljahres Stück für Stück, Stunde für Stunde, Woche für Woche und Monat für Monat eine kleine Facette einer Gesamtchoreographie ein, welche am Ende eines jeweiligen Schuljahres dann in der Gesamtgruppe, völlig selbstständig ohne Choreograph oder Lehrerin auf der Bühne präsentiert wird und sich hier zu einem großen Ganzen zusammengefügt hat.
Innerhalb der Trainingsphasen liegt besonderer Schwerpunkt auf individuell angeleiteter Erarbeitung stark und klar an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Jugendlichen orientiert. Selbstständigkeit durch Selbststärkung des eigenen Bewusstseins und der eigenen Emotionalität sind dabei Förderschwerpunkte.
Jeder der jungen Erwachsenen bringt mit seiner einzigartigen individuellen Kompetenz einen kleinen Bruchteil von Puzzleelement mit, welches das Gesamtwerk in der Präsentation am Ende charakterisiert und ausmacht.