Die Musikgruppe  „Starke Töne“ stellt sich vor

Entstehung der Musikgruppe
Die Musikgruppe „Starke Töne“ entstand aus meiner (Eva-Maria Nondorf) Arbeit in wechselnden Musikgruppen der Mittel-, Ober- und Berufspraxisstufen unserer Schulform. Im Rahmen des Musikunterrichts wurden die Schülerinnen und Schüler an das Instrumentalspiel mit dem Orff-Instrumentarium herangeführt. Zu besonderen Anlässen wie z.B. dem Adventssingen oder zu Auftritten zu Karnevalsfeiern in der Schule wurden erste Schülergruppen aus den jeweiligen Klassen zusammengestellt, um gemeinsam einen kleinen Auftritt zu gestalten. Hieraus erwuchs der Wunsch, die nun entstandenen Kleingruppen zu einer großen Musikgruppe mit circa 40 Teilnehmern dauerhaft zusammen zu führen. Seit nunmehr drei Jahren findet zu einem festen Zeitpunkt die Musik-AG statt. Willkommen sind alle Schülerinnen und Schüler, die Freude am gemeinsamen Musizieren haben und die sich in einer so großen Gruppe orientieren und arbeiten können.
Der Grundstamm der Gruppe besteht gegenwärtig aus Schülerinnen und Schülern der Ober- und Berufspraxisstufe (13-19 Jahre), zu denen immer wieder Schülerinnen und Schüler der Unter-, Mittel- und jüngeren Oberstufen (11-14 Jahre) dazu stoßen.
Die Gruppe arbeitet beständig am Grundrepertoire durch Wiederholungen, Vertiefung des bisher Gespielten und Veränderung bestehender Mitspielsätze. Zusätzlich wird an der Erweiterung des Grundrepertoires gearbeitet. Bei der Ausgestaltung der Mitspielsätze werden einzelne Schülerinnen und Schüler, die mittlerweile über eine gewisse musikalische Erfahrung durch langjähriges Musizieren in der Gruppe verfügen, mit einbezogen.
Die Musikgruppe umfasst eine sehr heterogene Schülerschaft. Ein Drittel unserer Gesamtschülerschaft ist Mitglied dieser Gruppe.

Weitere feste Mitglieder der Musikgruppe sind die Lehrerin Frau Frings und der Lehrer Herr Keimer, die im Unterricht einzelne Schüler bzw. Schülergruppen unterstützen und außerhalb des Unterrichts mir z.B. bei der Organisation von Auftritten helfen. Die künstlerische Leitung liegt bei mir. Ich entwerfe viele Mitspielsätze selbst und leite Schülerinnen und Schüler an, sich bei der Gestaltung der Mitspielsätze mit musikalischen Ideen einzubringen.

 

Didaktische Konzeption
Den Schwerpunkt unserer Arbeit bildet der Bereich „Musik machen“. Über das „Musik machen“ erarbeiten wir die Bereiche „Musik hören“ und  „Musik verstehen“.
Da die Fertigkeiten im Instrumentalspiel bei Schülern mit geistiger Behinderung nicht ausreichen, um ein Stück selbstständig instrumental zu erarbeiten, haben wir die Form der Mitspielsätze ausgewählt, um unsere Schüler an das Spielen eines Instrumentes heranzuführen. Die Schüler erlernen im Rahmen des AG-Unterrichts ausgewählte einfache Rhythmen auf einem oder mehreren Instrumenten des Orff-Instrumentariums zu spielen. So ist es möglich, auch „klassische“ Musikstücke kennen und verstehen zu lernen. Der Unterricht soll dazu beitragen, gestalterische Kräfte zu wecken und Ausdrucksfähigkeit zu differenzieren. Außerdem wird durch das Musizieren in der Gruppe, das soziale Verhalten der Schülerinnen und Schüler gefördert.

 

Beim Musizieren lernen die Schülerinnen und Schüler Grundfertigkeiten, die vergleichbar sind mit denen nicht behinderter Schüler.
Zum Beispiel: